Linked Applications Desktop Applications Mobile Applications Web Applications
Linked Applications for a virtual Brand World.
Virtuelle Welten werden in der modernen Markenführung immer wichtiger. Durch die geschickte Verknüpfung von digitalen Anwendungen auf Notebook, Mobiltelefon und Tablet können dem User Informationen punktgenau zur Verfügung gestellt werden – zur richtigen Zeit, am richtigen Ort und inhaltlich perfekt auf die jeweilige Situation abgestimmt. So entstehen innovative virtuelle Markenwelten, die begeistern.
Desktop-Applikationen.
Ob über Neuigkeiten informieren oder hilfreichen Service bieten – mit Desktop-Anwendungen sind Sie immer direkt auf dem Bildschirm Ihres Kunden präsent. So erhöhen Sie gezielt Ihre Markenbekanntheit und bieten Ihren Kunden zudem einen wertvollen Mehrwert durch sinnvolle und punktgenaue Tools. Für Sie als Unternehmer bieten wir Anwendungen, die den Workflow im Marketing unterstützen und die Servicierung der Kunden effizienter macht.
Mobile-Applikationen.
Durch Smartphones werden Informationen und Services immer und überall verfügbar – ob zu Hause oder unterwegs. Nutzen Sie diese Gelegenheit aktiv und machen Sie Ihr Unternehmen mit seinen Produkten und Leistungen mobil. So erhöhen Sie den Servicierungsgrad, ermöglichen zusätzliche Möglichkeiten der Interaktion mit dem Kunden, erschließen neue Kundenkreise und steigern Ihre Markenbekanntheit. Unsere Apps sind für alle gängigen Plattformen optimiert und natürlich mit Website- und Desktop-Anwendungen verknüpft.
Web-Applikationen.
Egal ob jung oder etwas älter - das World-Wide-Web ist mittlerweile fester Bestandteil unseres Lebens. Nutzen auch Sie die vielfältigen Möglichkeiten für Ihr Unternehmen. Informieren Sie Ihre Kunden durch eine klassische Website, unterstützen Sie den Kaufprozess durch direktes bestellen von Produkten und buchen von Leistungen oder gestalten Sie aktiv Ihre Interaktion mit Ihren Kunden und hauchen Sie so Ihrem Support mehr Leben ein.
Web Mobile Desktop

Eine App für’s Unternehmen – Bringt das was?

Apps sind in aller Munde und für beinahe jeden Anwendungsfall ist eine App verfügbar: sei es zur Unterhaltung, um Schnappschüsse der Familie mit Effekten zu versehen oder Navigations-Apps die Sie zum Ziel zu lotsen und Ihnen zusätzlich dabei zu helfen, einen Parkplatz zu finden. Aber zahlt es sich aus eine App für das eigene Unternehmen zu entwickeln? Oder ist das Ganze nur ein Trend, der bald wieder versanden wird?

Was ist eigentlich eine App?

Wikipedia.de (bzw. deren Quelle Duden Informatik) definiert den Begriff „App“ wie folgt: Eine Anwendungssoftware (auch Anwendungsprogramm, kurz Anwendung oder Applikation; englisch application software, kurz App) ist ein ausführbares Programm, das genutzt wird, um eine nützliche oder gewünschte nicht systemtechnische Funktionalität zu bearbeiten oder zu unterstützen, das heißt „zur Lösung von Benutzerproblemen“.

So weit so gut. Grundsätzlich ist der Begriff App nur eine Abkürzung und schließt fast jedes Programm ein, das auf einem Computer ausgeführt wird. Umgangssprachlich wird der Begriff jedoch etwas Spezifischer verwendet: Als App bezeichnet man in der Regel ein Programm, das auf einem sog. Smart Device (d.h. ein Mobiles Gerät mit Internetverbindung, z.B. Smartphone oder Tablet) ausgeführt wird und (meist mit Unterstützung des Internets) eine gewisse Funktionalität bietet.

In der weiteren Folge ist mit dem Begriff App immer die zweite, landläufige Definition gemeint.

Was bringt mir eine App?

Dies ist vermutlich die wichtigste Frage bei der Entscheidung darüber, ob eine App für das eigene Unternehmen erstellt werden sollte. Soll die Frage mit einem Satz beantwortet werden, gilt vermutlich folgendes: große Chancen.

Ende 2004 enthielt der Google Index rund 8 Milliarden Seiten1. Damit ist es natürlich schwierig unter all den verschiedenen Internetseiten gefunden zu werden. Im Gegensatz dazu fanden sich Ende 2012 im Google Play Store (Android Market) „nur“ circa 700.000 Apps2. Schlussfolgerung: Es besteht also eine deutlich größere Chance sich dort erfolgreich zu platzieren.

Doch ist der Markt groß genug, damit sich die Mühe lohnt? Denn nur wenn der Verbreitungsgrad der Smart Devices hoch genug ist, kann damit eine lohnende Umsatzsteigerung erreicht werden. Die Antwort lautet: ja. Und das gilt ganz besonders für Österreich. Momentan sind in Österreich 36% aller Handys Smartphones, in Deutschland 29%3. Gleichzeitig hat der österreichische Mobilfunkmarkt eine Marktpenetration von 160,2%. Anders formuliert: Jeder Österreicher besitzt 1,60 Handys4. Rechnet man dies nun in absolute Zahlen um, bekommt man ein Gefühl für die Dimension des Marktes: es gibt momentan rund 8,4 Millionen Einwohner5. Damit existieren circa 13,5 Millionen Handys. Davon sind 4,83 Millionen Smartphones. Das bedeutet: 4,83 Millionen potentielle Kunden, die über eine App erreicht werden können. Und das Beste: die große Zahl der Tablet Benutzer ist hier noch gar nichteingerechnet.

Dies ist aber noch nicht alles: der Markt der Smartphones zeigt Wachstumsraten wie kaum ein anderer. Von 2011 auf 2012 stieg der Anteil an Smartphones um 15% (von 21% auf 36%). Bis 2017, so die Prognosen, soll sich der weltweite, jährliche Absatz an Smartphones noch verdoppeln6. Kurzum: ein Markt mit großem Potential.

Besonders spannend wird die Thematik allerdings, wenn man den Verwendungszweck der Apps betrachtet:

App: Statistik Smartphone Nutzung

Mehr als die Hälfte aller Smartphone Besitzer benutzen ihr Gerät um nach Produkten zu suchen. Bereits ein Viertel dieser haben damit Produkte und Dienstleistungen auch gekauft. Auch für die Suche nach High-Involvement-Produkten und -Dienstleistungen wie Immobilien oder Urlaub erfreuen sich mobile Geräte wachsender Beliebtheit.

Da beinahe jedes Smart Device über einen GPS-Chip verfügt, der die Ortung der Position ermöglicht, liegt es nahe sich anzusehen, ob und wie die Benutzer ihre Geräte verwenden, um Informationen mit lokalem Charakter zu erhalten. Genau dies hat Google getan. Das Ergebnis: 70% der Nutzer suchen mindestens einmal im Monat nach lokalen Informationen, 41% wöchentlich oder täglich3.

Und so werden die gefundenen Informationen genutzt:

App: Statistik lokale Nutzung und Handlung

Es erscheint offensichtlich, dass die Nutzer fast immer eine Handlung setzen, wenn sie mit Informationen zu lokalen Händlern versorgt wurden. Besonders interessant an dieser Statistik ist die Tatsache, dass 41% der Nutzer das Geschäft des Händlers vor Ort besucht haben bzw. 26% das Unternehmen telefonisch kontaktiert haben. Dies zeigt deutlich, dass diese Informationen regelmäßig zu „Offline-Handlungen“ führen, die auch nicht direkt mit einer Website oder App assoziiert werden können.

Was bedeutet das für Ihr Unternehmen?

Die Statistiken zeigen zwei wichtige Erkenntnisse: Einerseits ist die Zahl der Smartphone Nutzer und damit der potentiellen App Nutzer bereits relativ hoch und stetig im Steigen begriffen. Andererseits werden Smart Devices aktiv genutzt, um sich über Produkte zu informieren oder diese zu kaufen, sei es online oder offline. Dies zeigt, dass es bereits heute einen Wettbewerbsvorteil sein kann, wenn man mit einer App auf den Geräten der Nutzer vertreten ist. In naher Zukunft werden Smart Devices noch stärker an Bedeutung gewinnen. Die eigene App wird somit so selbstverständlich sein, wie eine eigene Website. Momentan kann man aber noch davon profitieren, einer der Ersten zu sein.

Quellen

  1. http://de.wikipedia.org/wiki/Google#Indexgr.C3.B6.C3.9Fe
  2. http://de.statista.com/statistik/daten/studie/74368/umfrage/anzahl-der-verfuegbaren-apps-im-google-play-store/
  3. http://www.thinkwithgoogle.com/mobileplanet/de
  4. http://www.rtr.at/de/komp/TK_Monitor2012/TM_Jahresbericht_2012.pdf
  5. http://www.statistik.at/web_de/static/vorlaeufige_bevoelkerungszahl_fuer_das_finanzjahr_2013_je_gemeinde_067137.pdf
  6. http://de.statista.com/statistik/daten/studie/12865/umfrage/prognose-zum-absatz-von-smartphones-weltweit/

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